Faszien-Behandlung


Faszien und Tensegrity-Modell

Bild: flexotape
Bild: flexotape

Bislang war die Vorstellung von unserem Körper so, dass ein Gerüst aus Knochen und Gelenke unsere statische Grundlage bietet, die dann von Muskulatur bewegt wird. Inzwischen ist die Faszienforschung so weit, dass diese Vorstellung ins Wanken geraten ist und sich ein neues Denkmodell durchgesetzt hat - das Tensegrity Modell.

Tensegrity setzt sich aus den Englischen Wörtern "tension" (Spannung) und "integrity" (Ganzheit, Zusammenhalt) zusammen. Es wird Richard Buckminster Fuller und Kenneth Snelson zugeschrieben und bezeichnet die Erfindung eines architektonischen Gebildes , in dem sich Strukturen durch Druck und Spannung selbst stabilisieren. Genauso ist das myofasziale Netzwerk unseres Körpers zu sehen und zu verstehen.

Unser Bindegewebe (Faszien, Bänder, Sehnen, Muskeln etc.) bilden den stabilisierenden Teil unseres Körpers. Und die Knochen "schwimmen" sozusagen darin. Durch die myofasziale Verbindung wird die Spannung (kinematischer Zug) zu fast jedem Bereich des Körpers weiter geleitet werden. Probleme wie Dysfunktionen und Schmerzen können deshalb weit vom eigentlichen, ursprünglichen Problem auftreten. Auf der anderen Seite kann dafür jeder Bereich des Körpers zur Kompensation beitragen. Muskeln dürfen daher nie isoliert, dh. ohne den "faszialen Kontext" und Verbindungen der Faszie betrachtet werden. 

Quelle: Physio Training Academy, Markus Erhard

Myofasziales Taping MTME

Myofasziales Taping nach Markus Erhard MTME basiert auf der Regulation der myofaszialen Spannung, d.h. der Muskel-Faszien-Verbindung. Durch neue, einzigartige und hoch effektive myofasziale Release-Techniken wird eine normalisierte, physiologische Spannung innerhalb der Myofaszien und des ganzen myofaszialen Systems wieder hergestellt. 

"Ein Muskel arbeitet nur so gut, wie es die Faszie zulässt!"

Markus Erhard